Bumerang – Was kommt zurück? | Leserbriefe und Meinungen

Das Redaktionsteam ist sehr stolz auf die ersten drei Ausgaben und nun neugierig, wer eigentlich kulturTÜR liest. Was kommt bei den Leserinnen und Lesern gut an? Die bisherigen Rückmeldungen motivieren und helfen uns, weiterhin guten oder gar noch interessanteren Inhalt zu bieten. Vielen Dank für alle Rückmeldungen. Wollen auch Sie uns Ihre Meinung schreiben oder zu einem unserer Themen eine ganz andere PERSPEKTIVE ergänzen? Wir würden uns sehr darüber freuen!

 

„Zur Ausgabe #1: Herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Erstausgabe. Sie wirkt sehr professionell gemacht, das Layout gefällt mir gut. Es ist toll, dass Ihr auf verschiedenen Sprachen schreibt. Schön fand ich es, die Perspektive von Raha Shegeft kennenzulernen. Toll, dass es ein Gedicht in Tigrinya gab. Die Geschichte des afghanischen Schriftstellers fand ich auch sehr interessant. Eigentlich alle Geschichten, bei denen ich den Eindruck habe, einer Person nahezukommen. Mir fehlt allerdings etwas mehr Lokalkolorit. Könntet Ihr nicht mal etwas über Steglitzer Menschen, Kioske, U-Bahnstationen, das Rathaus, Bäckereien oder Schulen machen? Sehr gelungen fand ich das bei der Umfrage. Sie zeigte eine schöne Vielfalt an Menschen und deren Hoffnungen.
Zur Ausgabe #2: Mir haben die Bilder sehr gut gefallen. Die Innenperspektive auf die sonst nur von außen erzählten Geschichten wie z.B. den Freizug von Turnhallen ist super. Weiter so!“

Rebecca Sumy Roth arbeitet bei den Neuen Deutschen Medienmachern

 

„Das Magazin kulturTÜR ist ein außergewöhnliches und vorbildliches Projekt, in dem Bürgerinnen und Bürger aus Steglitz-Zehlendorf gemeinsam mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen aus ihrem Leben erzählen und über ihre Erfahrungen mit ihren neuen Nachbarn berichten. Ich wünsche mir, dass sich kulturTÜR bei den Themen und den Akteuren noch breiter aufstellt und sich dauerhaft als interkulturelles Medium in unserem Bezirk etablieren kann.“

Günther Schulze ist Sprecher des Willkommensbündnisses Steglitz-Zehlendorf

 

„Der Einblick in das Leben, die Erfahrungen und Probleme bei der Ankunft in Deutschland sind sowohl für Deutsche als auch für die Menschen aus den verschiedenen Ländern wissenswert. Ich denke auch, dass die Schilderungen vielen Geflüchteten Mut machen, Schwierigkeiten zu meistern. Die Artikel zeugen vom festen Willen, die Zukunft in die eigene Hand zu nehmen. Für mich vermitteln diese Beiträge eine optimistische Lebenshaltung.“

Dr. Karin Szyska ist Akademische Mitarbeiterin an der Uni Potsdam

 

„Ein mehrsprachiges, modern gestaltetes Magazin, das ankommenden JournalistInnen einen wunderbaren ersten Anlaufpunkt bietet, um ihre Arbeit hier fortzusetzen. Ich hoffe, dass sie alle mit der Zeit zu einem breiten journalistischen Themenspektrum finden und die Medienlandschaft mit neuen Blickwinkeln bereichern.“

Svenja Bergt arbeitet als Redakteurin bei der taz

 

„Mit großem Interesse habe ich die zweite Ausgabe Ihrer Zeitschrift gelesen. Ich frage mich oft im Kontakt mit Geflüchteten, wie sie uns eigentlich wahrnehmen, daher fand ich beispielsweise den Artikel über Familienbeziehungen aufschlussreich. Der Text „Ankommen” hat mich sehr nachdenklich gemacht. Insgesamt finde ich die thematische Bandbreite der Texte beachtlich. Die Zeitung ist auch deshalb wichtig, weil sie über das Behandeln des Themas in den schnellen Medien hinausgeht.“

Doris Fürstenberg leitet den Fachbereich Kultur im Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf

 

„Faszinierend sind die unterschiedlichen ersten Eindrücke von Deutschland. Vor allem aber erzählt Ihr die Geschichten, die hinter den nüchternen Fakten und Zahlen stehen. Nur damit kann man wirklich berühren.“

Kathrin Kowarsch arbeitet im Info-Center im Haus der Familie, wo sich die Redaktion wöchentlich trifft

 

„Mir hat euer Heft sowohl inhaltlich als auch vom Design her sehr gut gefallen. Es war nur ein bisschen schwierig, damit Farsi zu lernen. Zumindest bei dem Artikel über Nouruz, in dem ich viel Neues erfahren habe, war die Übersetzung nicht wortwörtlich, aber vielleicht ist das ja nicht schlimm.“

Pierre Asisi ist Politikwissenschaftler, seine Mutter ist Iranerin

 

„Die Artikel Ihres Zeitungsprojekts „kulturTÜR“ geben interessante Einblicke in die unterschiedlichen Lebenswelten von Flüchtlingen in Berlin, in ihre Alltagswelten und persönlichen Perspektiven. Dadurch nimmt man einzelne Menschen nicht nur als „Flüchtling“ wahr, sondern kann deren jeweilige Individualität erkennen.“

Christian Jennerich ist Dozent für Politik an der Uni Potsdam

 

„Im Magazin wird sichtbar, wie aus einer gemeinsamen Neugierde eine neue Kultur entstehen und aufkeimen kann. Wahrnehmung und Sensibilität, die sich am genauen Hinschauen entzünden, lassen uns Begegnung und Dialog als beglückend erfahren. Nicht nur von Konflikt, Reibung und Bemühen, sondern auch von diesem Glück und Gelingen erzählt das Magazin. Das ist ein schöner Horizont!“

Axel Malik lebt als bildender Künstler in Berlin-Friedenau

 

„kulturTÜR erzählt wahre Geschichten von geflüchteten Menschen. Neben den Odysseen dieser Menschen berichtet sie auch von ihren Eindrücken, Erfahrungen und Herausforderungen in der neuen Gesellschaft, in der sie darum kämpfen, Fuß zu fassen. Die Zeitschrift thematisiert auch die Motive und Eindrücke der Einheimischen, die sich für Geflüchtete engagieren. Dies führt zu mehr Verständnis und Wahrnehmung zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen und fordert sie auf, ihre Vorurteile über Menschen aus fremden Kulturen zu überprüfen.“

Faisal Maandgaar arbeitet als freier Übersetzer

 

 

 

Authors

Schlagworte dieses Artikels
, , , , ,
Geschrieben von
Mehr von Redaktion

Der Iran meiner Träume

Ein Gastbeitrag von PARHAM ETEMAD In meinem Land gibt es keinen Krieg....
mehr