2028 – Ein Tag in meinem Leben: „Jetzt sind die harten Zeiten zu Ende”

Foto: Juliane Metz

Es ist Sonntag, der 14. Mai 2028. Vom Klang der Stimme meiner kleinen Tochter, die mich mit einem Stück Kuchen und einer Blume in den Händen ruft, wache ich auf. Gemeinsam mit ihrem Vater gratuliert sie mir zum Muttertag, und die beiden laden mich zum Frühstück ein, das sie gemeinsam vorbereitet haben. Anschließend nehme ich mir mein Tagebuch vor, das ich seit vielen Jahren führe und füge diesen schönen Tag hinzu. Ich blättere in der Vergangenheit, trinke dabei Tee und lese Einträge, die ich in den vergangenen Tagen und Jahren geschrieben habe. Mein jetziges glückliches Leben und dass ich heute so entspannt bin, ist das Ergebnis von Höhen und Tiefen, die ich gut überstanden habe. Ich habe tausende Seiten schreiben müssen, um endlich auf eine Seite zu gelangen, auf der ich von einem schönen und angenehmen Tag berichten kann. Tausende Tage, die mich schwer belastet haben, aber der Vergangenheit angehören und nunmehr nur noch Erinnerungen sind. Jedes Mal, wenn ich sie lese, haben diese Erinnerungen einen besonderen Reiz und faszinieren mich aufs Neue.
Heute schreibe ich in mein Buch, dass ich diesen liebevollen Tag den Freunden verdanke, die immer an meiner Seite waren und mich wie eine Familie unterstützt haben. Um diesen Tag mit eigenen Augen sehen und erleben zu dürfen, kämpfte ich jahrelang.

Jetzt sind die harten Zeiten zu Ende, und nach vielen Jahren genieße ich das Leben in vollen Zügen.

Meine kleine Tochter kommt und möchte, dass wir zu dritt spielen. So schließe ich mein Buch und gehe mit der Hoffnung auf weitere so schöne und liebevolle Tage wie heute mit meiner kleinen Familie hinaus ins Leben.

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