Grenzkontrolle

Oh Soldat, wonach suchst du?
Nach meinem Ende?
Nach dem Gebet meines Todes?
In meinen Ländern bin ich nicht am Leben,
damit ich sterbe und zurückkehre.
Bei mir findest du nur den Sand der Heimat
und eine Blume, die von meiner Heimat übrigblieb.
Ich trage keine Waffe,
auch keinen Sprengstoffgürtel.
Meine Waffen sind mein Stift, mein Papier
und meine Gedichte …
Haben sie dir etwa beigebracht, die zu beschlagnahmen
und mich zu verhaften?
Um die Autorität zu schützen und den Schmutz …

Oh Soldat, wonach suchst du?
Nach dem Elend,
das ich unter meiner Kleidung versteckt habe?

Nach meiner Identität,
die in der Tiefe des Meeres begraben ist?
Nach den Schmerzen,
die ich beim Weinen nach meinem Zuhause empfinde?

Wonach suchst du?
Sag es mir!
Vielleicht helfe ich dir.
Suchst du nach den Wunden meiner Heimat,
die qualvoll
wegen meiner Lage
und der meines Volkes schreit?
Es gibt keinen Grund in Panik zu geraten …

Oh Soldat!
Es ist nicht nötig die Alarmtaste zu drücken.
Der Koffer wird nicht explodieren
in dein Gesicht,
in mein Gesicht
und unseren Atem ersticken.

Bleibe entspannt!
Lass mich dir helfen,
da ich unter meinen Gedichten
die Schmerzen der Kinder meiner Länder,
die Zukunft der Kinder meiner Länder trage.

Oh Soldat, wonach suchst du?
Nach dem Brot, mit dem sich die Hälfte meiner Heimat ernährt?
Siehst du etwa meine Heimat?
Ich sehe meine Heimat sich nach Frieden sehnen,
sich nach Frieden sehnen …

Nachdichtung der gekürzten Textfassung: Amgad Elsayed

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Geschrieben von
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