Editorial | Toleranz

Junge Sudanesinnen unterhalten sich während einer Demonstration im April 2019. Foto: Mujahid Abulgasim

In unseren vergangenen Redaktionssitzungen kristallisierte sich nach unserem letzten Titel „Mitwirken – gar nicht so einfach“ schnell der Begriff der „Toleranz“ als logische Konsequenz heraus, um ein respektvolles Leben in Vielfalt aller Mitglieder unserer Gesellschaft zu erreichen. Und umso erstaunter waren wir alle, als wir das Zitat von Johann Wolfgang von Goethe lasen, das viele Themen unserer Redaktionssitzungen und einige Beiträge dieser Ausgabe in politischer, gesellschaftlicher und moralischer Hinsicht aufnimmt und damit aktueller denn je erscheint.

Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.
Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, Verlag der Goethe-Gesellschaft, Weimar 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Schlagworte dieses Artikels
, ,
Geschrieben von
Mehr von Redaktion

„Empfindungen ausdrücken“

Wie Malen Menschen aus anderen Kulturen helfen kann, das Leben im Exil...
mehr