KINDERSEITE: Klimawandel – wie geht es für uns weiter?

Foto: Mortaza Rahimi

Klimawandel? Treibhausgase? Noch nie gehört, aber gefährlich für UNS… Seit Jahren ist sich die Wissenschaft einig: Eine erhöhte Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre führt zu einer Erwärmung der Erde und damit zu einem Wandel ihres Klimas.

Aber was ist jetzt endlich mit dieser Erwärmung gemeint? Und was soll der Klimawandel überhaupt heißen?

Das Wort Klimawandel steht für die Veränderung des Klimas auf der Erde oder einem erdähnlichen Planeten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Veränderung durch den Menschen oder die Natur hervorgerufen wird. Ein Beispiel für einen Klimawandel ist die aktuell anhaltende globale Erwärmung.

  • Die globale Erwärmung steht für den Anstieg der Durchschnittstemperatur auf der Erde seit der Industrialisierung vor 150 Jahren. Es erwärmen sich sowohl die Meere als auch die Atmosphäre.
  • In den letzten 50 Jahren stieg die Temperatur um etwa 0,13 Grad pro Jahr an. Das ist doppelt so schnell wie in den letzten 100 Jahren.
  • Zuletzt erwärmte sich die Erde nach der Eiszeit um 4 bis 5 Grad in 10.000 Jahren. Die aktuelle Temperaturzunahme bedeutet die gleiche Erwärmung in nur 100 Jahren.
  • Außerdem sind Wissenschaftler sich weitgehend einig, dass die Hauptursache für den Klimawandel in der Zunahme von Treibhausgasen liegt. Treibhausgase sind z.B Kohlendioxid (CO2), Methan, Distickstoffoxide, Fluorkohlenwasserstoff-Gase. Kohlendioxid entsteht fast ausschließlich durch die Verbrennung von Kohle, aber auch von Erdgas oder Erdöl.
WAS SIND DIE FOLGEN DES KLIMAWANDELS FÜR EUROPA?
  • In Süd- und Mitteleuropa kommt es häufiger zu Hitzewellen und Waldbränden.
  • Im Mittelmeerraum breitet sich Trockenheit aus, wodurch die Region noch anfälliger für Dürren und Waldbrände wird.
  • In Nordeuropa wird das Klima dagegen deutlich feuchter, und winterliche Überschwemmungen könnten zur Regel werden.
WIE KÖNNEN WIR ALS MENSCHEN DAS VERHINDERN?
  • Weniger Plastik verbrauchen, z.B. keine Plastikflaschen kaufen, sondern Getränkeflaschen zum Nachfüllen nehmen und keine Plastiktüten mehr benutzen, sondern Stoffbeutel
  • auf regionale und saisonale Nahrungsprodukte achten
  • auf Flugreisen verzichten, denn die verhageln die persönliche CO2-Bilanz ganz besonders
  • Zusammen mit Fabriken stoßen Fahrzeuge am meisten CO2 aus. Letzteres können wir verringern, indem wir zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad zur Schule und zum Sport fahren oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen, statt mit dem Auto unterwegs zu sein.
Foto: Mortaza Rahimi
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